Veterinärbestimmungen

Veterinärbestimmungen

Seit dem¬†29. Dezember 2014¬†gelten in den L√§ndern der Europ√§ischen Union weitgehend angeglichene¬†Einreisebestimmungen f√ľr Haustiere. F√ľr Hunde gilt in √Ėsterreich zus√§tzlich eine¬†Leinen- und teilweise auch¬†Maulkorbpflicht.

Haustiere m√ľssen √ľber einen¬†EU-Heimtierausweis¬†verf√ľgen. Dieses Dokument wird von einem¬†Tierarzt¬†ausgestellt und enth√§lt s√§mtliche Impfungen und Wurmkuren, denen das Tier unterzogen wurde. Von besonderer Wichtigkeit ist die¬†Tollwutimpfung.

Diese muss¬†nach dem¬†Ausstellungsdatum des Tierpasses gegeben worden sein. Auch hat sie noch¬†aktiv¬†zu sein. Halten Sie bei Unsicherheit¬†R√ľcksprache mit Ihrem Tierarzt. Andernfalls kann eine¬†Einreise mit dem Hund¬†nach √Ėsterreich daran scheitern.

Die Identifikationsnummer, welche im Pass eingetragen ist, muss auch auf einem Mikrochipgespeichert sein.

Leine und Maulkorb haben Sie stets bei sich zu tragen.

Die Veranstaltung wird tier√§rztlich betreut. Um eine Starterlaubnis zu erhalten, muss jeder teilnehmende Hund vor Teilnahme eine Tierarztkontrolle absolvieren. Die Tierarztkontrolle wird im Bereich des Stadions durchgef√ľhrt. Tiere, deren¬†gesundheitlicher Zustand¬†es nicht erlaubt, an einem Wettbewerb teilzunehmen, sind vom Oberrichter von der Veranstaltung auszuschlie√üen. Sollte ein Tier erkennbar unter gesundheitlichen Problemen oder ganz offensichtlich unter Schmerzen leiden, muss ein Platzverweis und Ausschluss von der gesamten Veranstaltung erfolgen. Es wird ausdr√ľcklich darauf¬† hingewiesen, dass im Rahmen von IPG-Wettbewerben die¬†Gabe von Medikamenten zur Schmerzunterdr√ľckung und/oder Leistungssteigerung ausdr√ľcklich verboten¬†ist. Sollte offensichtlich werden, dass gegen diese Vorschrift versto√üen wurde, erfolgt ebenfalls ein Ausschluss des Tieres von der Veranstaltung seitens des Oberrichters. Die Abteilungsrichter sind verpflichtet, den Oberrichter umgehend zu informieren, sobald ihnen Auff√§lligkeiten und/oder Unregelm√§√üigkeiten in der oben beschriebenen Art und Weise bekannt werden. W√§hrend der gesamten Veranstaltung steht ein Tierarzt zur Verf√ľgung.

Der Veranstalter hat das Recht, zu jeder Zeit eine Tierarztuntersuchung durchf√ľhren zu lassen, wenn die teilnehmenden Hunde Anzeichen von Sch√§den oder Krankheiten aufweisen.¬†Der Tierarztbescheid gilt zu jeder Zeit.

F√ľr Hunde, die ab 2017 an an internationalen Pr√ľfungen, Weltmeisterschaften und internationalen Trainings teilnehmen, wird neben der Tollwutimpfung auch die Impfung gegen die Erkrankungen Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Leptospirose zur Pflicht.
Die Impfungen m√ľssen g√ľltig sein. Es sind verschiedene Impfstoffe gegen diese Erkrankungen erh√§ltlich. Die Hunde m√ľssen gem√§√ü Angaben des Herstellers zur Schutzdauer nachgeimpft werden.

Weitere wichtige Veterinärbestimmungen

  • Die Einfuhr von kupierten Hunden (Ohren oder Rute) ist verboten.
  • Jedes Halsband und jede Kette muss mit einem Zug-Stopp versehen sein, dass ein W√ľrgen des Hundes ausgeschlossen ist.
  • Jegliche Verwendung von St√∂cken und Peitschen und √§hnlichen Hilfsmitteln ist beim offiziellen Unterordnungs-Training im Stadion verboten.
  • Stockschl√§ge im Schutzdienst sind per Gesetz in √Ėsterreich verboten.
  • Die ordnungsgem√§√üe Verwahrung der Hunde sowie die Verweildauer der Hunde in Autos und H√§nger werden kontrolliert.